Olympique Basel am International University Totelos Tournament in Eindhoven

21.06.2019

Drei Tage Eindhoven, 14 Partien, viel gelernt, aber auch viel Fest, Bier und Spass – das Frauenteam von Olympique Basel hat intensive Tage hinter sich am International University Totelos Tournament (IUTT) 2019.

Tag 1: Olympique startet gut ins Turnier, erspielt sich in den sechs Partien des Tages viele Chancen, agiert im Abschluss aber unglücklich. So gehen einige Partien knapp verloren und nur ein Spiel wird gewonnen. Es ist ein Start, auf dem man aufbauen kann.

Tag 2: Wie immer bei solchen Mammutturnieren, kommt früher oder später die erste Verletzte. Am zweiten Tag ist es soweit, fortan steht dem Coaching-Duo Kim Bugno und Sven Lehmann also nur noch eine Auswechselspielerin zur Verfügung. Dennoch: Die taktischen Anpassungen, die zwischen den vielen Spielen vorgenommen werden, fruchten allmählich. Defensiv steht OB nun sicherer, aber vorne fehlt noch immer die Kaltschnäuzigkeit. „Typische Olympique-Krankheit“, meint Bugno lapidar, der all dies schon als Spieler erlebt hat.

Tag 3: Eine gewisse Müdigkeit ist unverkennbar, das sportliche und das Festprogramm fordern ihren Tribut. Auf dem Zahnfleisch gehend, liefert Olympique ab, und wie! Im letzten, bedeutungslosen Gruppenspiel gegen die Panthers aus Köln gibt es ein verdientes Unentschieden.
Als Gruppensechster startet OB gegen denselben Gegner in die Platzierungsrunde um die Plätze 5-7. Und siehe da: Dank einer solidarischen und kämpferischen Leistung erspielen sich die Baslerinnen eine 3:0-Führung. Plötzlich finden die Schüsse auf den zweiten Pfosten Abnehmerinnen und kommt man nach fast jeder Eckballvariante zum Abschluss. Nachdem die Panthers mit dem „Flying Goalie“ operieren, wird es zwar noch einmal spannend, aber Olympique kann den 3:2-SIeg ins Trockene bringen.
Im letzten Spiel des Turniers trifft OB dann zum dritten Mal auf Totelos II und bleibt zum dritten Mal siegreich. Mit viel Geduld kommt man schliesslich zum 1:0 und verwaltet dieses Resultat dann souverän. So belohnt sich das Team spät doch noch und beendet das Turnier auf dem guten fünften Platz.
Und ganz typisch Olympique: Natürlich erhalten die Frauen am Ende des Turniers den Fairplay-Preis.

Highlights:
– OB spielt viermal zu null.
– Gegen das schwächste Team, Totelos II, gewinnt OB dreimal abgeklärt mit 1:0.
– Sara Meier gelingt auf dem zweiten Pfosten beinahe ein Kopfballtor.
– Fast niemand kann die Eckballvarianten von OB verteidigen.
– Super Teamspirit, nach zwei Nächten mit wenig Schlaf und zwei Matchtagen mit nur einer Auswechselspielerin.
– Von Match zu Match ist bei OB taktisch und kommunikativ eine Steigerung zu beobachten.
– Das Turnier war insgesamt äusserst fair, die Schiedsrichter top und die ganze Stimmung sehr familiär.
– Ein grossartiges Turnier auf einem geilen Campus in einer geilen Stadt.

Den Turniersieg holt sich dann sowohl bei den Frauen wie bei den Männern der UFC Münster, die in beiden Kategorien sehr stark auftreten.

OB: Anna Lehmann, Amanda Kron, Roberta Meury, Céline Borer, Sara Meier, Stephanie Kübler, Kyra Lüthi.
Trotz Verletzung dabei: Eliane Rickert.
Coaches: Kim Bugno, Sven Lehmann.


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