1. März 2025Women's League, Playoff-Viertelfinal: Futsal Club Luzern - Olympique Basel 7:3 n.V. (0:2, 2:2)

In Abwesenheit des erkrankten Kim Bugno übernimmt Maximilian Jager das Coaching und erlebt mit seinem Team einen Traumstart: Schon in der zweiten Minute liegt der Ball im Tor, Sara Frrokaj legt einen Corner zurück auf Fabiola Vincenz und die trifft sehenswert zur OB-Führung. In der Folge kontrolliert Olympique das Spiel aus einer gesicherten Defensive heraus. Die beste Chance zum Ausbau der Führung vergibt Céline Borer, auf der anderen Seite pariert Daniela Borer dreimal sicher. Kurz vor der Pause schaltet eben diese Daniela schnell und findet mit einem weiten Abwurf Fabiola Vincenz, die den Ball cool in der linken unteren Torecke versenkt. Dank herausragender Effizienz geht Basel mit einer 2:0-Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel kehrt Luzern verbessert zurück. Nach einem Einkick geht Alena Baumann am zweiten Pfosten vergessen und markiert den verdienten Anschlusstreffer. OB konzentriert sich nun ganz auf das Verteidigen und schafft nur selten Entlastung. Bis tief in die zweite Halbzeit bleibt Basel ohne eigenen Abschluss, die gegnerische Hüterin muss keinen einzigen Ball parieren. Dies geht lange gut, doch dann setzt sich wiederum Alena Baumann nach einer Balleroberung durch und trifft zum Ausgleich. Es kommt zur Verlängerung. Nachdem es während den 40 Spielminuten zuvor nur wenig Torszenen gegeben hat, überschlagen sich nun die Ereignisse. Luzern nimmt den Schwung gleich mit und zieht auf 4:2 davon. In der zweiten Hälfte der Verlängerung stürmt auch Daniela Borer mit nach vorne und trifft mit einem abgelenkten Distanzschuss zum 4:3. Kurz darauf wird Basel nach einem Handspiel ein Sechsmeter zugesprochen, doch Frrokaj setzt den Ball an den Pfosten. Mittlerweile haben beide Teams fünf Teamfouls auf dem Konto, was Luzern wenig später zum Verhängnis wird. Nach einem unnötigen Foul in der gegnerischen Platzhälfte erhält OB einen Zehnmeter. Daniela Borer läuft an, scheitert jedoch an der Luzerner Hüterin. Praktisch im Gegenzug trifft Luzern zum 5:3 und macht wenige Sekunden später mit dem 6:3 alles klar. Olympique unterliegt nach einer kämpferischen Leistung und verpasst somit den erstmaligen Einzug in einen Playoff-Halbfinal denkbar knapp.